Jana ist verheiratet und Mutter von 5 Kindern. Sie und ihr Mann sind Mitarbeiter von TEAM.F in Sachsen und geben insbesondere im Rahmen von Kindererziehungsseminaren Fachwissen und praktische Tipps an interessierte Eltern weiter.

Was sind nach deiner Erfahrung die größten Herausforderungen für junge Eltern?

Eine der größten Herausforderungen für junge Eltern ist das Hineinfinden in die neue Rolle. Eben war man noch Mann und Frau, hat sich vielleicht gerade erst mit dem Alltag als Ehepaar arrangiert, und plötzlich ist man zusätzlich verantwortlich für ein hilfloses kleines Wesen, das den ganzen Tagesablauf durcheinander bringt. Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper der Frau massiv, was ebenfalls verarbeitet werden will. Die neuen Positionen als Mama und Papa wollen erlernt werden.  Junge Eltern wollen alles richtig machen und geraten dadurch schnell in ein Spannungsfeld. Es ist wichtig, dass sie sich realistische Ziele für die Erziehung ihrer Kinder setzen. Vor allem durch das Vergleichen mit anderen Eltern und Kindern entsteht Druck. Wir wissen, dass jedes Kind nicht nur individuell ist, sondern sich auch individuell entwickelt. Zudem gibt es viele Menschen, die es gut meinen und Tipps geben. Nicht immer können diese wohlgemeinten Ratschläge in jede Familie übertragen werden. Deshalb ist es von enormer Bedeutung, dass junge Paare ihren eigenen Weg finden.  Die Bibel sagt dazu: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein "ein" Fleisch.“ (1. Mose 2,24). Sie müssen sich lösen und die Vorstellungen, Abläufe und Werte ihrer Herkunftsfamilien in eigene umwandeln. Dafür muss manches abgelegt, angepasst oder auch Neues aufgenommen werden.

Wie finden Paare am besten ihren eigenen Weg als Familie?

Durch viele Gespräche miteinander ist es am einfachsten herauszufinden, was dem einem wichtig ist, wo die persönlichen Prioritäten liegen. Diese gilt es mit dem Partner abzustimmen. Häufig werden Erfahrungen aus der eigenen Kindheit zunächst unbewusst als gesetzt in die eigene Erziehung übertragen. Da sind Missverständnisse und Konflikte mit dem Ehepartner vorprogrammiert. Nur durch den regelmäßigen Austausch kann hier ein guter Weg gefunden werden, der das Beste aus beiden Sichtweisen in einem gemeinsamen Weg vereint. Und bei allem Austausch ist es von enormer Bedeutung, dass man mutig auch Neues versucht, ungewohnte Wege geht. Denn eine Ehe lebt von Kompromissen, die beide eingehen – aus Liebe zueinander. Eine gute Hilfe kann es auch sein, dass man sich als Paar erfahrene Berater sucht, die Gelassenheit vermitteln.

Was sind die grundlegenden Bedürfnisse der Kinder in den ersten drei Lebensjahren?

In den ersten Lebensmonaten benötigen Kinder vor allem Essen, warme Kleidung, trockene Windeln. Zumindest sind das die ersten Dinge, die Erwachsenen einfallen. Ein viel größeres Bedürfnis vergessen wir oft: Unsere Kinder wachsen neun Monate im Bauch der Mutter heran, spüren Tag und Nacht den beruhigenden Herzschlag, hören ihre Stimme ganz nah. Nach der Geburt dauert es oft nicht lang, bis Eltern erwarten, dass die Kleinen sich eine ganze Weile allein beschäftigen oder sogar Kontakt zu Fremden finden. Babys haben jedoch ein lebenswichtiges Bedürfnis nach der Nähe zur Mutter. Körperkontakt und Blickkontakt sind ebenso absolut notwendig, wie das Erzählen und Spielen mit dem Kind.

Welche Rolle spielen dabei Rituale und der Tagesrhythmus?

Während der Schwangerschaft kennen Säuglinge keinen Tag- und Nachtrhythmus. Und so kann es auch eine Weile dauern, bis sie unseren gewohnten Rhythmus übernehmen. Bis dahin sind Geduld, Liebe und Kraft der Eltern sowie ein verlässlicher wiederkehrender Ablauf erforderlich. So können Babys zum Beispiel erlernen, dass der Nachtschlaf länger dauern darf als das „Morgennickerchen“. Aber auch Rituale wie gemeinsames Essen und Spielen wollen erlernt werden. Wiederholungen geben Kleinkindern und Babys Sicherheit und Geborgenheit.

Wie kann man Erziehungsturbulenzen vorbeugen?

Um Turbulenzen zu umgehen, sollten wir wie ein verantwortungsvoller Pilot handeln. Die Flugroute muss feststehen, das heißt: Was möchte ich meinem Kind unbedingt beibringen? Wann kann mein Kind das lernen? Warum will ich meinem Kind das beibringen? Der Hintergrund dazu sind die 3 W`s. Sie helfen Eltern, ihre Motivation zu hinterfragen: Will ich meinem Kind Dinge vermitteln, die auch altersgerecht sind? Überfordere ich es? Will ich, dass es etwas lernt, weil andere das schon können? Als nächstes muss das Flugzeug geprüft werden: Lebe ich die Dinge, die ich erwarte auch vor? Bin ich z.B. ehrlich? Eine der größten Enttäuschungen im Leben von Kindern ist die, dass Eltern etwas von ihnen erwarten, was sie selbst nicht tun. Es lohnt sich nicht, auf jeden „Kampf“ einzugehen. Viel wichtiger ist es, dass Eltern wissen, was ihnen wirklich wichtig ist. Bei den Einen können das Tischmanieren sein, bei den Anderen Respekt oder Hilfsbereitschaft. Neben allen Vorbereitungen gehört aber auch ein gewisses Maß an „Entspannung“ dazu.  Ziel der Erziehung kann nicht sein, jegliche Turbulenzen zu umgehen.  Gott schuf den Menschen als eigenverantwortliche Wesen. So haben Kinder einen ganz eigenen Willen, eigene Wünsche und Vorstellungen. Gehen diese mit den Ansichten der Eltern nicht konform, treten Turbulenzen auf. Erziehungsturbulenzen treten in allen Familien auf. Wir müssen akzeptieren, dass unsere Kinder manchmal komplett anders reagieren als wir denken oder erwarten. Vielleicht erkennen wir eigene Schwächen in ihnen, die uns an uns selbst schon ärgern. Ob wir eine Turbulenz als solche wahrnehmen und wie wir mit ihr umgehen, vermitteln wir an vielen praktischen Beispielen in den Team.F Erziehungsseminaren.

Welche Bedeutung haben Beziehung und Erziehung zueinander?

Erziehung geht nicht ohne Beziehung. Wenn ich eine Beziehung zu meinem Kind habe, erziehe ich es automatisch, denn es schaut sich Dinge von mir ab, orientiert sich an mir und nimmt mein Verhalten zunächst einmal als Norm an. Als Eltern sind wir die Vorbilder Nummer eins! Und das nicht nur, wenn wir das wollen, sondern immer- in allen Alltagssituationen. Umso wichtiger ist es, dass ich zum einen die Beziehung zu meinem Kind bewusst halte und bei jeder Gelegenheit intensiviere, andererseits selbst lebe, was ich meinem Kind mitgeben möchte.


Kann man das Muttersein lernen? Wie hast du selbst in deine Rolle als Mutter gefunden?

Muttersein ist eine Aufgabe, in die man hineinwächst. Natürlich gibt es Mütter, die schon lange vor der Geburt den Moment herbeisehnen, wenn sie endlich ihr Kind das erste Mal im Arm halten können. Aber es ist ebenso normal, sich anfangs überfordert zu sehen. Eltern werden ist ein Wagnis, auf das wir heute wenig vorbereitet werden. Mir war wichtig, gute Freunde zu haben, die einfach für mich da waren. Die mich nicht mit guten Tipps überhäuften, sondern mich ermutigten, mich unterstützten. Heute ist mir wichtig, werdenden Mamas den Druck zu nehmen, alles perfekt machen zu müssen. Gerade in der Anfangszeit tat es mir gut, mich ganz auf das Baby zu konzentrieren. Und spätestens beim dritten Kind hatte ich verstanden, dass es gut und richtig ist, auch mal um Hilfe zu bitten und mir selbst Pausen zu gönnen. Junge Mütter sehen sich einer Flut von Möglichkeiten und Anforderungen ausgesetzt. Man kann sich nicht vorstellen, dass die einzige Aufgabe, die man tagsüber mit Säugling bewältigen kann, das Wegräumen der Kaffeetasse sein könnte. Und dennoch gibt es diese Tage, an denen das Baby nicht schläft, nur weint und nur auf Mamas Arm sein will. Ich ermutige alle Mamas (und auch Papas!) diese Zeiten bewusst zu erleben. Der Haushalt kann warten. Die Zeit nach der Geburt heißt nicht umsonst Elternzeit. Unser Körper braucht Zeit, um sich zu erholen. Es ist nicht gut, sofort in den normalen Alltag zu starten. Gute Freunde unterstützen hier, gehen mal mit dem Baby spazieren, damit Mama schlafen kann oder übernehmen Haushaltsaufgaben. Die Zeit mit unseren Kindern erscheint am Anfang so endlos. Aber die Jahre, in denen sie in irgendeiner Weise auf uns angewiesen sind, sind sehr schnell vorbei.   

In den Medien wird uns vermittelt, dass frühkindliche Bildung heute in besonderem Maße gefördert werden sollte– am besten von den Fachkräften der Kitas. Wie stehst du dazu?

Die Bibel sagt: Kinder sind ein Segen Gottes. (Psalm 127,3). Warum sollte ich diesen Segen so früh wie möglich abgeben wollen? Bitte nicht falsch verstehen: Frühkindliche Bildung ist wichtig. Was wir heute erleben, erscheint aber schon fast makaber. Das Tagespensum mancher Kleinkinder übertrifft das Pensum eines Erwachsenen bei weitem. Natürlich kann es gut sein Babyschwimmen, Pekip, Babymassage, Turnen oder diverse andere Angebote zu nutzen. Der Besuch eines Kindergartens ist gut und richtig. Für bestimmte Entwicklungsfortschritte gibt es ein Zeitfenster. So wird das Urvertrauen in den ersten 4 Lebensjahren erworben. Danach wird es schwer, eventuelle Defizite auf diesem Gebiet noch auszugleichen. Das zeigt, dass Kinder vor allem in dieser Zeit feste, verlässliche Bezugspersonen brauchen. Die Fachkräfte in unseren KiTas leisten hier eine wichtige und gute Arbeit. Sie wurden speziell ausgebildet. Wenn wir uns jedoch vorstellen, dass eine Erzieherin in der Kinderkrippe für 6 – 10 Babys oder Kleinkinder verantwortlich ist, sollten wir uns fragen, was genau sie qualitativ hochwertiger gestalten kann als eine Mutter, die mit ihrem Kind allein zu Hause ist. Ein Argument, das hier häufig genannt wird, ist der Kontakt zu Gleichaltrigen. Und natürlich ist es gut, wenn Kinder mit anderen Kindern zusammen spielen können. Kinder sind jedoch erst mit zwei oder drei Jahren in der Lage gemeinsam ein Spiel zu entwickeln. Aus diesem Grund macht es wenig Sinn, sie schon möglichst früh in eine Einrichtung zu bringen. Die Festigung der Bindung zu den Eltern geht in den ersten drei Jahren klar vor. Kinder sind nur eine Weile unserer Obhut anvertraut, danach gehen sie ihre eigenen Wege. Wenn wir sie stark machen wollen, ihnen gute Werte vermitteln wollen, dann zählt jeder Tag.

Wie habt ihr die Frage nach der Betreuung für eure Kinder geklärt?

Für uns stand ziemlich schnell fest, dass ich bei unseren Kindern zu Hause bleibe. Und diese Entscheidung war für uns genau die richtige. Ich habe es genossen, jeden kleinen Fortschritt unserer Kinder direkt miterleben zu können. Natürlich gab es Momente, in denen ich genervt war, von dem scheinbar tristen Alltag, an dem alles gleich ablief. Ich fragte mich, wie meine berufliche Zukunft aussehen sollte. Aber gemessen an dieser Aufgabe schien mir ein klassischer Job als viel zu eintönig. Und heute, 12 Jahre nach dieser Entscheidung, stelle ich fest, dass ich den Alltag mit meinen Kindern bewusster gestalten kann, weil ich mir den Freiraum nehme, da zu sein, wenn sie aus der Schule oder dem Kindergarten kommen.

Was war euch bei der Entscheidungsfindung wichtig und hilfreich?

Die bewusste Entscheidung für drei Jahre Elternzeit ist in unserer Gesellschaft wenig anerkannt. Zudem sah es bei uns schon ohne Kind finanziell häufiger schlecht aus. Geholfen bei diesen Sorgen hat uns zum einen die Orientierung an christlichen Familien, die in diesen Punkten einen sehr zuversichtlichen Eindruck auf uns machten. Zum anderen spielte ein gesundes Maß an Gottvertrauen aber auch die typisch jugendliche Naivität mit.

Welche Unterstützungen hältst du für sinnvoll und hilfreich, damit Mütter gern 3 Jahre mit ihrem Kind zu Hause bleiben?

Uns ist am wichtigsten, dass es Menschen gibt, die werdenden Eltern vorleben und erklären, wie ungeheuer wichtig die ersten Lebensjahre sind. Studien zeigen immer wieder, dass die ersten drei Jahre die prägendsten sind. Bis zum sechsten Lebensjahr lernen Kinder den überwiegenden Teil dessen, was sie in ihrem Leben brauchen. Damit ist nicht Schulwissen gemeint, sondern eher der Umgang mit anderen, das Einfügen in Gruppen, Beziehungsfähigkeit. Dass vieles davon schon heute bei vielen Erwachsenen in der erfahrenen Erziehung zu kurz gekommen ist, sehen wir schmerzlich z.B. an der steigenden Zahl der Singlehaushalte, an der hohen Scheidungsrate oder der steigenden Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen. Unser Staat zahlt Familien Geld, wenn Eltern sich dafür entscheiden, bei ihren Kindern zu bleiben. Wenn wir uns in der Welt umschauen, ist das Luxus. In vielen anderen Ländern bedeutet das Gründen einer Familie entweder den Gehaltsausfall eines Elternteils oder aber eine Ganztagsbetreuung des Kindes ohne jegliche Unterstützung. Wir haben selbst erlebt, dass es mit Kindern knapp werden kann. Dass am Ende des Geldes einfach noch Monat übrig ist. In unserer Überflussgesellschaft fällt es schwer, nicht immer das Neueste, Tollste oder Teuerste zu haben. Aber Kindern ist es egal, ob sie Kleidung tragen, die schon von Cousins oder Freunden getragen wurde. Sie brauchen die bedingungslose Liebe ihrer Eltern. Ob Eltern gern zu Hause bleiben oder nicht, hat viel mit der persönlichen Einstellung dazu: Bin ich bereit, meinen Lebensstandard zu ändern? Kann ich eine Zeitlang auf die Anerkennung im Beruf verzichten? Was ist meine größte Priorität? Habe ich Freunde/Verwandte, die bei der Entscheidung hinter mir stehen?   

Welche Rolle spielen die Väter beim Nestbau? Wie haltet ihr es mit der traditionellen Rollenverteilung?

Kinder erziehen ist keine Aufgabe, die Mütter allein bewältigen können. Kinder brauchen aktive Väter, die im Alltag präsent sind. Männliche Vorbilder, die zeigen, wie Gott sich das Zusammenleben in Familien vorstellt, welche Rolle Männer übernehmen, was Männlichkeit ausmacht. Gott schuf Mann und Frau, damit sie gemeinsam Familie gründen. Die Frau kann nicht allein Kinder bekommen, Männer auch nicht. Wir brauchen das andersgeschlechtliche Elternteil nicht nur um ein Kind zu zeugen, sondern auch um es zu erziehen. Klar ist, dass Väter die Kinder nicht stillen können. Aber sie können (auch dank der Elternzeit!) von Anfang an Zeit mit den Kleinen verbringen, sie beruhigen und für sie da sein.

Außerdem können Väter ihren Kindern Dinge geben, Werte vermitteln, die Müttern schwer fallen. Unsere Söhne und Töchter brauchen Väter, die zeigen, was einen Mann ausmacht und wie man mit dem andersgeschlechtlichen Teil umgeht.

Was sollten Paare bedenken, wenn sie sich für den „traditionellen“ Weg entscheiden?

Wenn man den traditionellen Weg mit der klaren Aufteilung nach Küche/Kirche/Kinder für die Frau und Beruf für den Mann meint, dann ist das einfach ein menschlicher Versuch, die Fülle der anstehenden Aufgaben bewältigen zu können. Dabei wird übersehen, dass Eltern verschieden begabt sind. Es macht wenig Sinn, die Aufgaben stur so zu verteilen, wie unsere Eltern oder Großeltern das taten. Gott hat uns als Paar zusammengestellt. Wir sind gleichwertig, aber nicht gleichartig. Ebenso ist unsere Arbeit gleichwertig, aber nicht gleichartig. Sich dessen bewusst zu sein, ist ein großer Gewinn. Es gibt Aufgaben, die mir leicht fallen, aber meinen Mann Überwindung kosten. Genauso auch andersherum. Wir sehen uns als Team und verteilen anstehende Aufgaben nicht rollen-, sondern gabenorientiert. Das mögen Außenstehende belächeln. Mit steigender Kinderzahl wurde es für uns aber immer mehr eine Frage der Effizienz. Heute könnte man aber auch schon das Leben als Ehepaar (mit Mann und Frau!) als traditionell ansehen, denn viele Kinder wachsen nach der Scheidung ihrer Eltern bei einem Elternteil auf, erleben sich ständig ändernde Beziehungen als „normal“ oder erleben mehrere Personen in der Elternrolle.

Welche Entbehrungen habt ihr als Familie in Kauf genommen?

Wir haben vermutlich eine Menge Entbehrungen in Kauf genommen. Die meisten davon sind uns jedoch nicht mehr in Erinnerung, denn mit den Jahren stehen wir immer überzeugter zu unserem Weg und schauen nicht ständig zurück auf Dinge, die hätten anders sein können. Insofern könnten wir vermutlich Dinge wie Geld- oder Platzmangel oder durchwachte Nächte aufzählen. Man kann das alles Entbehrungen nennen. Wir begreifen aber vermeintliche Entbehrungen inzwischen immer mehr als Herausforderungen, die zum Familienleben einfach dazugehören und sich später oft genug als notwendig erweisen, um den Blick auf das Wesentliche im Leben zu richten.  Es gibt einen Bereich, an dem Eltern niemals sparen sollten: ihre Ehebeziehung. Die Zweisamkeit ist meistens eines der ersten Dinge, die bei all den Anforderungen im Alltag mit Kleinkindern hinten angestellt werden. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir Kinder etwa 20 Jahre begleiten, dann ist das eine lange Zeit, um nur für die Kinder zu leben. Uns war es wichtig, immer wieder Zeiten als Ehepaar zu haben.

Vielen Dank für dieses wunderbare Interview!